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Ein Bericht von Angie

Liebe (Tier-) Freunde,

so vieles hatte ich mir vorgenommen für dieses Jahr, welches sich nun langsam dem Ende zuneigt.

Die Bilanz 15 Monate aktiven Tierschutzes ist erschreckend.

Den Menschen die Themen Tierschutz und Tierrecht näher zu bringen, gestaltete sich schwieriger als gedacht.
Auch würde man annehmen, dass Tierschützer untereinander zusammen, gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten, das zu einer Verbesserung der Lebensumstände für die Tiere führt. Weit gefehlt.

Eine Zusammenarbeit ist kaum möglich, es wird als besser angesehen, wenn man nur unter eigenem Namen läuft. Der Austausch untereinander ist mangelhaft. Die Meinungen über den Begriff "Tierschutz" scheinen weit auseinander zu gehen.
Als Tierschützer bezeichnet man sich auch, wenn man an halbtoten Katzen vorbeiläuft, um Hunde zu "retten" - Natürlich. An Hunden kann man verdienen. Und das nicht wenig. Katzenleben zu retten, kostet.

Auch diese Erfahrung mußte ich machen und es hat mich mehr als schockiert feststellen zu müssen, welch Unterschiede gemacht werden. Des Geldes wegen!

Fast täglich mußte ich mich irgendjemandem gegenüber "verteidigen", erklären, warum ich auch Tieren aus dem Ausland helfe.
Das, wenn jemand Hilfe braucht - ob Mensch oder Tier - mir die Nationalität völlig egal ist.

Jedes Tier hat das Recht und Anspruch auf Hilfe in einer lebensbedrohlichen Situation. Auch ungarische Katzen leiden Hunger, empfinden Schmerzen. Sehnen sich nach Liebe und einem Menschen, der sie behütet und ihnen eine Zukunft gibt.

Ich weiß es genau. Denn 6 dieser wunderbaren Geschöpfe leben inzwischen bei uns, gemeinsam mit unseren beiden Katern, die vor ihnen da waren, und beweisen uns jeden Tag auf´s neue ihre Liebe und Dankbarkeit. Sie wissen, welchem Elend sie um Haaresbreite entgangen sind. Welch schreckliches Sterben ihnen unter Umständen bevorgestanden hätte, denn sie haben es erlebt und sahen ihre Brüder und Schwestern in der ungarischen Tötungsstation elendig zugrunde gehen.

Katzen sind die, die still leiden.

Aufgrund dieser Erfahrungen die wir gemacht haben, haben wir beschlossen uns noch intensiver um die Rettung dieser liebenswerten Geschöpfe zu kümmern.

"angie & friends for animals" wird im neuen Jahr, aus gegebenem Anlass zu "angie & friends for cats".
Wir werden noch mehr und alles dafür tun, die Katzen aus Esztergom weiterhin aus der Tötungsstation zu holen, sie gesund zu pflegen, aufzupäppeln, zu kastrieren und in ein sicheres und liebevolles Zuhause zu vermitteln. Sie haben es so sehr verdient.

Dieser Entschluß wird uns natürlich nicht davon abhalten auch weiterhin die dortigen Hunde mit Sach- und Futterspenden zu unterstützen. Und auch "unser" Gnadenhof kann sich weiterhin fest auf unsere Hilfe verlassen.

Und ganz klar - auch jede deutsche Katze und jedes andere Tier kann sich unserer Hilfe sicher sein. Wir machen keine Unterschiede!

Finanziert wird dieses aus privaten Mitteln und Spenden !

Unser Online - Spenden - Shop, die Ebayauktionen und auch mein neuer Shop bei DaWanda spielen dabei eine entscheidende Rolle. "Shoppen und Helfen" ist unser Motto.

Also gerne mal vorbeischauen in unserem Shop: DaWanda

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, und bei über 12..000 Besuchern unserer Internetpräsenz.

Für Euch alle noch eine wunderschöne und möglichst stressfreie Vorweihnachtszeit!

angie & friends



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